Lifestyle

Welche Sportart passt zu mir?

15. September 2019

Fitness, mentale Gesundheit und Ernährung werden in der heutigen Zeit in unserer Gesellschaft groß geschrieben. Mit dem variantenreichen Angebot steigt auch die Zahl der vermeintlichen Experten. Als Laie ist es da schon sehr herausfordernd sich in dem Urwald an Meinungen, Ratschlägen und Empfehlungen zurecht zu finden.

Der Grund für diese vielen Meinungen ist jedoch lediglich der, dass es nicht das EINE RICHTIGE REZEPT gibt. Es gibt nicht die richtige ERNÄHRUNG, den richtigen FITNESSPLAN und die perfekte ACHTSAMKEITSÜBUNG. Es gibt so vielen Möglichkeiten die zu einem gesunden und zufrieden Leben führen. Die Verantwortung eines Jeden liegt darin sich zu informieren und selbst herauszufinden, was für einen persönlich am besten zum eigenen Leben passt.

So wie ich finde, dass Ernährung in erster Linie schmecken soll, so soll Bewegung in erster Linie Spaß machen und meinem Körper ein erbauendes Gefühl vermitteln. Das soll nicht heißen, dass alles leicht geht und nicht mit Selbstmotivation und Disziplin verbunden ist, aber zumindest darf der Spaßfaktor nicht komplett fehlen.

Ich habe für mich festgestellt, dass ich extrem viel Abwechslung beim Sport brauche. Regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen oder mich voll und ganz einer Sportart zu widmen ist eben absolut nicht Meins. Ich denke das Wichtigste ist, dass man über den eigenen Tellerrand schaut und neugierig bleibt. Wenn man dann begeistert bei einer Sache hängen bleibt, ist es umso besser.

Im Sommer liebe ich Sportarten wie Wandern, Reiten, Schwimmen und Mountainbiken. Bei schlechtem Wetter weiche ich gerne in die Boulderhalle oder zum Badmingtonspielen aus. Im Winter versuche ich mich am Snowboarden und Eislaufen. Und wenn mir gerade danach ist verbringe ich meinen Abend zu Hause mit Yoga, Handstandüben, Tanzen oder Dehnen. Mir geht es weniger darum mich zu „Shapen“ oder irgendeiner Bikinifigur nahe zu kommen sondern eher um das Gefühl, das man nach einer Sporteinheit hat.

Drei Tipps um deinen Wohlfühlsport zu finden

Brainstorming

Mache eine Liste oder Mindmap aller Dinge die du gerne einmal ausprobieren willst/wolltest. Setz dir dabei keine Grenzen und schreibe auch die absurdesten oder unrealistischsten Dinge auf die dir einfallen. Egal ob es Etwas ist, dass du gerne als Kind machen wolltest oder Etwas das dich erst seit kurzem interessiert. Es muss auch nichts „Hochsportliches“ sein oder im klassischen Sinne mit Fitness zu tun haben, sondern einfach etwas sein das dich reizen würde.

Möchte ich diesen Sport zu Hause, im Freien oder in einem Studio, etc. machen?

Möchte ich dabei alleine sein oder motiviert es mich mit Gleichgesinnten zu trainieren?

Manche Dinge sind Saison abhängig: Was könnte ich im Sommer/Winter ausprobieren?

Was machen meine Freunde/Partner/Kollegen und könnte ich so etwas auch probieren?

 

Rahmenbedinungen

Jetzt ist es an der Zeit über die realistischen Faktoren nach zu denken. Überlege dir wie viel Zeit du aufwenden willst/kannst und welche Tage/Uhrzeit dafür in Frage kämen. Versuche dabei so realistisch wie möglich zu sein. Es bringt nichts sich Etwas vorzunehmen, das mit dem persönlichen Leben nicht vereinbar ist. Wenn es etwas ist das du komplett neu erlernen musst, überlege dir vielleicht in ein paar Privatstunden zu investieren, die sich vielleicht besser individuell gestalten lassen als einen Kurs zu fixen Kurszeiten zu besuchen. Anschließend rechne dir dein Budget durch, denn auch das ist natürlich ein Faktor, der darüber entscheidet ob du dieses Projekt starten kannst oder nicht.

 

Umsetzung

Nun klemm dich hinter deinen Computer oder dein Smartphone und beginne konkret zu recherchieren. Welche Tanzschulen gibt es in deiner Nähe? Wie viel kostet eine Reitstunde? Wo gibt es Angebote für Yogakurse? Kläre dabei folgende Fragen:

Was?

Wo?

Wie?

Wann?

Wer?

Bei meinem letzten Urlaub in Sri Lanka durfte ich einen der traumhaftesten Strände der Insel fast mein Eigen nennen und habe die Gelegenheit genutzt um ein kleines „motivational Video“ zu diesem Thema für euch zu drehen.

Wir sehen uns in den Kommentaren! Lg Susanne von Physionista-der Physio Blog für den Alltag!

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