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Motivationsstrategien- 15 Tipps um die Motivation aufrecht zu erhalten

27. April 2019
Motivationsstrategien

Es gibt so viele Motivationsstrategien wie es Menschen gibt. Jeder entwickelt im Laufe des Lebens eigene Strategien um die Motivation zu pushen. Dabei ist es nicht so leicht heraus zu finden, welche Methoden am besten für einen persönlich funktionieren. Je nachdem zu welchem Motivationstyp man zählt muss man die entsprechende Motivationsart anpassen. Zählt man zum Beispiel eher zu den visuellen Typen sollte man vielleicht mit Motivationsbildern arbeiten. Gehört man dahingegen eher zu den rationalen Typen, ist es sinnvoll methodisch oder analytisch zu arbeiten. Im folgenden Beitrag erzähle ich euch etwas zum Thema Motivation und liste euch 15 Motivationsstrategien auf, die für mich super funktionieren!

Fall seven times, stand up eight.

Motivationsstrategien

Arten der Motivation

Intrinsische Motivation

Darunter versteht man eine Quelle der Motivation die von innen heraus entspringt. Man nährt sie nachdem einem die Sache wichtig ist oder weil man Freude dabei habe bzw. weil man einen Sinn darin erkennen kann.

Extrinsische Motivation

Diese Art der Motivation entsteht durch äußere Faktoren wie Geld, Anerkennung, Lob, Belohnung. Sie ist nur kurzfristig wirksam und macht auch in gewisser Weise abhängig. bekommt man einmal kein Lob leidet sofort die Motivation darunter. Studien haben gezeigt, dass die extrinsische Motivation zwar kurzfristig sehr effektiv ist, jedoch langfristig eher zu Abhängigkeit führt. Ist man nur motiviert solange man zum Beispiel Anerkennung vom Chef bekommt, ist die Motivation äußerst unbeständig. Langfristig gesehen sind intrinsische Motivationsstrategien den Extrinsischen in jedem Fall vorzuziehen.

Motivationsstrategien

Motivationstypen

Der „Weg-Von-Typ“ handelt um einen bestehenden Zustand zu verlassen oder um negative Konsequenzen zu vermeiden. Für diesen Typen ist es am wirkunsvollsten ein Worst-Case-Szenario zu skizzieren. Das bedeutet alle negativen Dinge zu notieren die potentiell eintreten könnten sollte man das Projekt nicht erfolgreich zu Ende bringen.

Der „Hin-Zu-Typ“ handelt um ein Ziel zu erreichen, eine Belohnung zu bekommen oder mehr Freude und Zufriedenheit zu erlangen. Diesen Typen motiviert am besten ein Best-Case-Szenario. Dafür notiert man alle positiven Dinge, die eintreten werden wenn man das Projekt erfolgreich gemeistert hat.

15 Motivationsstrategien- Ziele erreichen leicht gemacht!

1. Ziele und Teilziele definieren

Definiere deine Ziele möglichst detailliert, messbar und realistisch. Stelle dir dabei konkret vor was am Ende rauskommen soll. Visualisiere nicht nur ein großes Ziel sondern unterteile es in Teilziele „kleine Scheibchen“ um jeden Tag ein kleines Erfolgserlebnis zu haben.

2. Die richtigen Weichen stellen

Erleichtere dir das Anfangen indem du, zum Beispiel, schon am Vortag die Sporttasche bereit stellst oder eine fixe Verabredungen ausmachst. Versuche außerdem schon am Vorabend zu visualisieren wie dein Vorhaben ablaufen soll. Räume mögliche Ablenkungen oder Hindernisse aus dem Weg.

3. Arbeite an deinem Mindset

Richte deine Gedanken auf Erfolg aus. Arbeite dabei zum Beispiel mit mentalen Bildern wie du dir vorstellst die Aufgabe erfolgreich zu meistern. Wenn negative oder blockiernde Gedanken aufkommen, schiebe sie vehement zur Seite. Geh sogar soweit, dich bei der Aufgabe wie ein Trainer selbst anfeuern. Visualisiere den Zweck der Aufgabe, um deine intrinsische Motivation anzukurbeln. Die Dinge müssen für dich einen Sinn haben. Deine Arbeit muss einen Unterschied machen. Das heißt es sollte auffallen, wenn du diese Arbeit nicht erledigst.

4. Zuerst die Mammutaufgabe oder doch lieber mit kleineren Tätigkeiten beginnen?

Eine Möglichkeit ist die Anfangsenergie nutzen um den größten Brocken gleich zu erledigen. Eine andere Variante wäre genau das Gegenteil zu tun und zuerst mit kurzen Tätigkeiten zu beginnen. Wenn man erst einmal im Tun ist, ist es leichter Motivation für den Rest aufzubringen.

5. Fokus und Organisation

Schaffe dir Klarheit über das was du erreichen möchtest, denn nur wenn du genau weißt was du zu tun hast, kannst du effizient arbeiten. Ein wirkungsvolles Tool um den Kopf freizukriegen und zu ordnen ist zum Beispiel eine To-Do-Liste. Diese sollte möglichst konkret sein. Studien haben gezeigt, dass man bei 3 zu erledigenden Aufgaben, mindestens 5x pro Tag an Jede denkt . So entsteht für das Hirn der Eindruck man hat nicht nur drei sondern gleich fünfzehn Aufgaben vor sich. Eine To-Do-Liste macht den Kopf frei und organisiert die Gedanken. Für mehr Infos: Selbstorganisation leicht gemacht: So erstellst du du deine optimale To-Do-Liste!

6. Deadlines und Strafen festlegen

Es ist wichtig den Zeitaufwand der Aufgabe realistisch festzulegen und genügend Pufferzone einzubauen bevor du eine Deadline definierst. Die bevorstehende Deadline kann positiven Druck erzeugen. Am besten man lässt sich dabei von Freuden oder Familie unterstützen indem man sie einweiht und sie bittet einen zu kontrollieren. Lege Strafen fest bei Nichteinhalten!

7. Kreativ arbeiten

Arbeite mit bunten Zetteln, Post-Its oder Remindern am Handy. Verschiedene Farben könnten zum Beispiel die Priorität der Aufgabe darstellen.

8. Belohnung

Ein geschafftes Teilziel ist zwar schon Belohnung genug, aber noch motivierender ist es sich echte Belohnungen in Aussicht zu stellen. Zum Beispiel könntest du als Belohnung die Lieblingsserie schauen oder einen Abend nur für dich einplanen. Auch interessant zum Thema Selfcare: Sei dein eigener Selfcare-Coach. Wichtig ist aber, dass du diese Belohnung nur bekommst wenn du dein Ziel erreicht hast. Eine andere Möglichkeit ist ein Erfolgsbuch zu führen, indem Teilerfolge notiert werden.

9. Rituale einführen

Erledige deine Aufgaben immer zur gleichen Zeit oder im gleichen Kontext. Dadurch erreicht man die nötige Konsequenz und das Durchhaltevermögen.

10. Positives mit Negativem koppeln

Gewöhne dir zum Beispiel an immer nur beim Wohungputzen Hörbuch zu hören oder den Fernseher nur dann einzuschalten wenn du am Hometrainer sitzt. Wenn es darum geht die nötige Motivation für Sport aufzubringen könnte dich dieser Beitrag ebenfalls interessieren: 8 Übungen für ein aktives Wochenende.

11. Vorbilder und Verbündete finden

Umgib oder beschäftige dich bewusst mit Menschen die schon da sind wo du hin möchtest. Analysiere wie sie an ihre Ziele gelangen bzw. tausche dich mit ihnen aus. Schaffe dir Verbündete die an einem ähnlichen Ziel arbeiten wie du.

12. Übernehme Verantwortung für deine Sache

Entscheide dich bewusst für diese Aufgabe und mache sie nicht jemandem anderen zuliebe. Mach dir bewusst, dass du derjenige bist der die Richtung vorgibt. Je größer die Selbstbestimmung, desto größer die Motivation.

13. Setzte deine Willenskraft optimal ein

Willenskraft ist wie ein Muskel. Arbeite zu Zeiten wo deine Willenskraft von Haus aus am stärksten ist und lege regelmäßig Pausen ein. Sorge für ausreichend Schlaf, eine gesunde Ernährung und frische Luft. Steigere dich langsam aber konsequent. Beginne zum Bespiel mit kurzen Trainingseinheiten und verlängere sie von Mal zu Mal.

14. Sei Dankbar

Führe dir vor Augen, welche Möglichkeiten vor dir liegen und was du alles erreichen kannst. Andere Menschen würden vielleicht davon träumen sich auf diese Dinge konzentrieren zu können oder sich solche Projekte vornehmen zu können und über dein Potential zu verfügen.

15. Vergiss nicht Pausen einzulegen

Es ist wichtig sich auch einmal bewusst aufs Nichtszutun einzulassen. Nur mit genügend Regeneration und Ausgleich kann man motiviert an seinem Projekt weiterarbeiten.

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